Eine ausdrückliche Empfehlung kann es wegen unterschiedlicher Qualitäten nicht geben. Es existiert auch nicht „der“ Browser schlechthin, was mit der jungen Geschichte der Browser zusammen hängt, eng verbunden mit der Entwicklung der E-Mail-Systeme. Der E-Mail-Versand ist aber vor dem Surfen im „WorldWideWeb“ (erster Browsers von 1991) die häufigste Nutzung des Internets.
Eigene Browser für Notebooks (Laptops) und Netbooks (Subnotebooks) gibt es nicht (mehr), da diese erst deutlich nach 2000 eine große Rolle im Computergeschäft erlangten, als die Browser schon sehr ausgefeilt waren. Interessant erscheint die zunehmende wechselseitige Verknüpfung von Mailsystemen, Suchmaschinen und Browsern. So bietet sich z.B. Yahoo als komplette Startseite zum Internet an, während Google einen eigenen E-Mail-Service mit vielen (Netz-)Funktionen entwickelte.
Bis Ende der 90er war „Netscape“ der meistbenutzte Browser, bevor er durch die Dominanz des „Internet Explorers“ (IE) von Microsoft verdrängt wurde, der bis um 2005 absoluter Marktführer war. Nachdem der IE lange wegen seiner Vormacht nicht weiter entwickelt wurde und Netscape den Quellcode offen legte, entstanden zuerst „Mozilla“ und, darauf aufbauend, „Firefox“. Dieser hat dank Innovationen und Geschwindigkeit inzwischen, mit rund 50 Prozent Marktanteil, die Führerschaft übernommen. Der IE hinkt dem Benutzerverhalten hinterher.
Die Weiterentwicklungen bei Browsern nahmen Rücksicht auf die jetzt vor allem im Privatsektor führenden Notebooks. Auch die Verbreitung des auf dem Mobilnetz basierenden Internetzugangs, insbesondere bei Netbooks, wurde beachtet.
Neue komfortable Browser mit besonderen Qualitäten konnten sich etablieren. Der „Opera“ gilt als sehr schnell. Daneben wurden mit „Opera Mini“ und „Opera Mobile“ erhebliche Marktanteile im Geschäft mit Pocket PCs und netztauglichen Handys erworben. Der temporeiche „Google Chrome“ kann seine Vorteile bei sehr schnellen Netzen ausspielen und bietet mobil eine überzeugende Bedienung. Der seit 2007 auch für Windows verfügbare „Safari“ von Apple macht seine Stärken bei der Webbearbeitung auf hochwertigen Notebooks nutzbar. Zusammen haben die drei schon einen Anteil von knapp 10 Prozent.
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